Wie wird man Handtherapeut:in?

Als Ergo- oder Physiotherapeut:innen mit besonderem Interesse an der Handrehabilitation gibt es die Möglichkeit, sich speziell in diesem vielseitigen Arbeitsbereich zum Handtherapeuten der DAHTH weiter zu qualifizieren.

Alle weiteren Informationen zum Aufbau der Weiterbildung, Qualität und Kosten finden Sie ausführlich nachfolgend auf dieser Seite.

Einfach beginnen!

Die Weiterbildung zum Handtherapeuten für Ergo- und Physiotherapeut:innen umfasst insgesamt 450 Unterrichtseinheiten und ist in 12 thematisch eigenständige, aber auch eng verzahnte Module unterteilt. Diese gliedern sich in fachübergreifende, fachspezifische und fachpraktische Teilbereiche, die inhaltlich alle wichtigen Grundlagen und Vertiefungen beinhalten, welche für die therapeutische Arbeit in der Handrehabilitation unerlässlich sind. Jedes einzelne Modul ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den anderen besucht werden.

Sobald Sie alle Module absolviert und die geforderte Berufserfahrung erworben haben, senden Sie bitte den vollständigen Antrag auf  Zulassung zur Prüfung inklusive aller notwendigen Nachweise in zweifacher Ausfertugung an die DAHTH. Bitte senden Sie nur Kopien der Teilnahmebescheinigungen / OP-Hospitationen / sonstige Formulare. Keine Originale! Sind diese Unterlagen vollständig und von uns geprüft, erhalten Sie die Zulassung zur Prüfung. Nach bestandener Prüfung wird Ihnen die Urkunde “Handtherapeut:in DAHTH” verliehen.

Wer steht hinter der Ausbildung?

Die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) und die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie e.V. (DAHTH) haben gemeinsam die Weiterbildung “Handtherapeut:in DAHTH” konzipiert.

Intention dafür war, dass der Erfolg vieler aktueller Operationstechniken, aber auch konservativer Behandlungsmöglichkeiten von einer qualifizierten therapeutischen Nachbehandlung durch entsprechend ausgebildete Therapeuten abhängig ist. Als „Handtherapeut:in DAHTH“ wird man durch die umfangreiche und spezifische Qualifizierungsmaßnahme diesem Anliegen gerecht.

Die Weiterbildung “Handtherapeut:in DAHTH” repräsentiert den aktuellen, international anerkannten Stand der medizinischen und therapeutischen Kenntnisse für die Rehabilitation von Funktionsstörungen der menschlichen Hand.

Ein/e “Handtherapeut:in DAHTH” hat mit dieser Weiterbildung das höchste Maß an fachlicher Qualifikation für die Handtherapie erlangt, die in Deutschland verfügbar ist. Sie ist die einzige Weiterbildung, die von nationalen und internationalen Berufsverbänden anerkannt ist und empfohlen wird. Darunter befinden sich relevante Ärztegesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH), die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und Orthopädie (DGOU) sowie die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC).

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Die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie – DGH

Die DGH ist ordentliches Mitglied und somit offizieller Vertreter Deutschlands im europäischen (Federation of the European Societies for Surgery of the Hand – FESSH) und dem Weltverband (International Federation of Societies for Surgery for the Hand – IFSSH) der Handchirurgen.

Die DGH empfiehlt ihren Mitgliedern, die enge Zusammenarbeit mit entsprechend qualifizierten Therapeut:innen zu suchen und auszubauen. Sie empfiehlt auch, dass Patienten mit Erkrankungen und Verletzungen der Hand in handtherapeutischen Schwerpunktpraxen und Fachabteilungen der DAHTH betreut werden, da hier eine qualifizierte handtherapeutische Behandlung sichergestellt ist.

Weitere Informationen zur DGH finden Sie auf www.dg-h.de

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Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie DGU

Die DGU arbeitet in Fragen der Handchirurgie aufs Engste mit der DGH zusammen.

Über die Weiterbildung  “Handtherapeut:in DAHTH”

Die Weiterbildung “Handtherapeut:in DAHTH” trägt zu einer substanziellen Verbesserung in der Versorgung von Handverletzten bei und stellt für uns jetzt den Standard für die handspezifische Qualifizierung von Ergo- und Physiotherapeut:innen dar und wir empfehlen den an der Handrehabilitation interessierten Ergo- oder Physiotherapeut:innen, sich mittels dieses Kurssystems fortzubilden.

Die DGU empfiehlt auch allen Unfallchirurgen mit Schwerpunkt Handchirurgie Handtherapeut:innen, die nach den Richtlinien der DAHTH ausgebildet wurden, in ihre Behandlungsteams zu integrieren oder kooperativ mit ihnen zusammenzuarbeiten, da dies sicher zur qualifizierten Nachsorge, Patientenzufriedenheit und auch Wirtschaftlichkeit führen wird.

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Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen – DGPRÄC

Auch die DGPRÄC war an der Entwicklungsarbeit der Weiterbildung „Handtherapeut:in DAHTH“ intensiv beteiligt.

Heute ist die Weiterbildung Handtherapeut:in der DAHTH eine der ambitioniertesten berufsbegleitenden Fortbildungsmaßnahmen in der deutschen Therapeutenlandschaft. Es gelingt mit ihr, die besten Errungenschaften aus der ergotherapeutischen und physiotherapeutischen Berufswelt zusammenzuführen und mit den wichtigsten Vorgaben der relevanten ärztlichen Gesellschaften zu verknüpfen. Die konsequent hohen Qualitätsanforderungen an die verpflichteten Referent:innen und das umfassende, vielgliedrige System unabhängiger, aber ineinander verzahnter Einzelmodule garantieren dabei, dass die Weiterbildung “Handtherapeut:in DAHTH” auch international Anerkennung findet. Die bisher vorhandene Lücke vor allem in der ambulanten Versorgung Handverletzter zu schließen ist mit dieser Weiterbildung beeindruckend gelungen. Die DCPRAC sieht für Patient:innen, Ärzt:innen und auch Kostenträger viele Vorteile durch die Verfügbarkeit von Handtherapeut:innen der DAHTH und empfiehlt, diese qualifizierten Therapeut:innen in allen Phasen der Rehabilitation verstärkt einzusetzen.

Weitere Informationen zur DGPRÄC finden Sie auf www.dgpraec.de

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European Federation of Societies for Hand Therapy – EFSHT

Die EFSHT ist die Dachorganisation der nationalen Handtherapeutenverbände in Europa. Die DAHTH  repräsentiert als einziger Verband und offizieller Vertreter Deutschland in diesem wichtigen Interessenverband.

Zugangsvoraussetzung für das Weiterbildungskonzept der EFSHT zum “European Certified Hand Therapist” (ECHT) ist ausschließlich die national anerkannten Handtherapiequalifikationen der ordentlichen Mitglieder. Nur der „Handtherapeut:in DAHTH“ wird von der EFSHT anerkannt und zum Zertifizierungsverfahren des European Certified Hand Therapist zulassen.

Weitere Informationen zur EFSHT finden Sie auf www.eurohandtherapy.org

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International Federation of Societies for Hand Therapy – IFSHT

Die IFSHT arbeitet eng mit der EFSHT zusammen und arbeitet weltweit an vergleichbaren Kriterien für eine adäquate Qualifikation von handtherapeutisch tätigen Ergo- und Physiotherapeut:innen.

Aufgrund der besonderen Herausforderung der Synchronisation aller Mitgliedsgesellschaften unseres gesamten Planeten ist die Konsensfindung noch weit umfangreicher als im begrenzten und relativ homogenen europäischen Rahmen und brauchen noch etwas mehr Zeit.

Die DAHTH  ist auch in der IFSHT ordentliches Mitglied und somit der dortige Vertreter Deutschlands. Sie vertritt die Interessen Deutschlands in diesem wichtigen Gremium und sorgt für eine Angleichung der Qualitätsstandards. Die DAHTH  wird sicherstellen, dass das Konzept der DAHTH  auch die Anforderungen der IFSHT an die nationalen Qualifikationen erfüllen wird, wenn diese definiert sind.

Weitere Informationen finden Sie auf www.ifsht.org

Ausbildungsqualität

Die Weiterbildung “Handtherapeut:in DAHTH” ist eine qualitativ äußerst hochwertige Qualifizierungsmaßnahme für Ergo- und Physiotherapeut:innen.

Zugangsvoraussetzung

Voraussetzung zum Absolvieren der Kursreihe „Handtherapeut:in DAHTH“ ist eine abgeschlossene Ausbildung zum staatlich anerkannten Ergo- oder Physiotherapeut:in.

Berufserfahrung verpflichtend

Voraussetzung für die Prüfungszulassung ist eine 4-jährige allgemeine Berufserfahrung, wovon 2 Jahre fachspezifisch in der Handrehabilitation gearbeitet werden mussten.

Umfangreiche Qualifizierung in 12 Kursen

Die Weiterbildung besteht insgesamt aus 450 Unterrichtseinheiten verteilt auf 12 hochspezifische Module, die vom jeweiligen Teilnehmenden absolviert werden müssen.

Herausragende Referent:innen

Unsere Referent:innen müssen mindestens eine Qualifikationsstufe höher ausgebildet sein als unsere Teilnehmenden.

Aktuell als Referent:innen tätig sind bei uns promovierte und habilitierte Rehabilitations- und Sozialwissenschaftler:innen, Psycholog:innen und Ärzt:innen sowie Ergo- und Physiotherapeut:innen mit Bachelor- oder Masterabschluss oder langjähriger Berufserfahrung in Handzentren mit Akut-und Rehabilitationserfahrung. Diese hochqualifizierten Referent:innen unterrichten jeweils nur für ihr spezielles Fachgebiet.

In den Fällen, in denen keine grundständige Höherqualifikation möglich oder fachlich sinnvoll gegeben ist (z. B. Schienenkurse), fordern wir äußerst hohe spezifische Zusatzanforderungen und langjährige Berufserfahrung im Bereich der Handtherapie von unseren Referent:innen.

Das Modul B1 – Medizinisch-therapeutische Grundlagen muss zudem zwingend an einer Fachklinik der handchirurgischen Maximalversorgung mit angeschlossener Rehabilitationsabteilung durchgeführt werden.

Abschlussprüfung durch Prüfer:innen der DGH und der DAHTH

Sind alle Zugangsvoraussetzungen erfüllt, freuen wir uns auf Ihre Anmeldung zur Prüfung.

Der Prüfungsausschuss bestehend aus einem Mitglied der DGH und einem/r Handtherapeut:in mit höchstmöglicher Reputation (Bachelor- oder Masterabschluss und “Handtherapeut:in DAHTH ” Handtherapeut SGHR / ECHT) und prüft die angehenden Handtherapeut:innen im Rahmen einer schriftlichen und mündlichen Prüfung.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung “Handtherapeut:in DAHTH” erwerben die Absolvent:innen eine hochwertige Zusatzqualifikation. Diese Qualifikation bietet allen, die in der Rehabilitation von Funktionsstörungen der Hand tätig sind, eine zuverlässige Orientierungshilfe und umfassende handtherapeutische Kompetenzen.

Module

Die Weiterqualifizierungsmaßnahme “Handtherapeut:in DAHTH” ist modular aufgebaut und gliedert sich in folgende übergeordnete Teilbereiche.

Hand

Fachübergreifende Inhalte

Hier geht es um die theoretischen Grundlagen therapeutischen Arbeitens. Der/die zukünftige Handtherapeut:in bekommt einen Einblick und erstes Handwerkszeug für wissenschaftliches Arbeiten, Organisations- und Managementfähigkeiten sowie das Wissen über die Handlungsfähigkeit von kranken und verletzten Menschen in ihrem jeweiligen Lebenskontext.

Fachspezifische Inhalte

In diesem Bereich werden vorwiegend Anatomie und Physiologie, Pathologie, typische Heilungsverläufe, aktuelle Behandlungsstrategien, spezifische Besonderheiten sowie neuere Erkenntnisse der Sozialmedizin vermittelt.

Fachpraktische Inhalte

In diesem Bereich finden sich die meisten der bisher bekannten Fortbildungsangebote. Es geht hier um das Erlernen und Anwenden konkreter Behandlungstechniken.

Aktuelle Referent:innen

A1 – ICF (International Classification of Functioning, Disabilities and Health)
A1 Holger Grötzbach

Holger Grötzbach

A2 – Evidenzbasierte Praxis
A2 Fabian Pfeiffer

Fabian Pfeiffer

A3 – Qualitätsmanagement
A3 Claudia Stork

Claudia Stork

B1 – Medizinisch-therapeutische Grundlagen
B1 Natascha Weihs

Natascha Weihs

B1 Ansgar Sanning

Ansgar Sanning

Ärztliche Gastdozenten
B1 Dr. Marion Mühldorfer-Fodor

Dr. Marion Mühldorfer-Fodor

B1 Dr. med. Karlheinz Kalb

Dr. med. Karlheinz Kalb

B1 Priv.-Doz. Dr. Thomas Pillukat

Priv.-Doz. Dr. Thomas Pillukat

B1 Dr. Philipp Muhl

Dr. Philipp Muhl

B1 Dr. Florian Goethz

Dr. Florian Goethz

B3 – Assessmentverfahren
B3 Anna-Lena Avenius

Anna-Lena Avenius

B3 Johanna Ismaier

Johanna Ismaier

B3 Beate Jung

Beate Jung

B3 Katrijn Strigl

Katrijn Strigl

B4 – Psychologische Faktoren
B4 Lea Schmidt

Lea Schmidt

B5 – Schmerz
B5 Fabian Pfeiffer

Fabian Pfeiffer

C1 – Schienenbau
C1 Walter Bureck

Walter Bureck

C1 Annette Kark

Annette Kark

C1 Martin Behrendt

Martin Behrendt

C1 Ina Gundelwein

Ina Gundelwein

C1 Horst Schild

Horst Schild

C1 Thomas Erlebach

Thomas Erlebach

C2 – Physikalische Therapie
C2 Alexander Kögel

Alexander Kögel

C3 – Manuelle Therapie
C3 Peter van den Berg

Peter van den Berg

C3 Ansgar Winkelmann

Ansgar Winkelmann

C4 – Aktive Behandlungsansätze
C4 Ingela Henningsen

Ingela Henningsen

C4 Anton Eli

Anton Eli

C4 Tim Friebe

Tim Friebe

Veranstalter

Seit dem 01.01.2023 bietet die ZAR Akademie Fort- und Weiterbildung die Weiterbildung “Handtherapeut:in DAHTH” an. Weiterhin können einzelne Module direkt über die DAHTH gebucht werden.

Die Auswahl der Referent:innen sowie der Inhalt der einzelnen Module liegt weiterhin in der Hand der DAHTH.

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Prüfung

Zum Abschluss der Weiterqualifizierungsmaßnahme “Handtherapeut:in DAHTH” muss eine Prüfung abgelegt werden. Alle dazu wichtigen Informationen finden Sie nachfolgend.

Sollten im Vorfeld Unklarheiten bestehen oder Fragen auftauchen können Sie uns jederzeit per mail an info@dahth.de kontaktieren. Erst wenn Sie alle Voraussetzungen zur Prüfungsteilnahme erfüllt haben, können Sie den Zulassungsantrag zur Prüfung stellen. Bitte beachten Sie, dass wir unvollständige Unterlagen und Belege unbearbeitet zurücksenden.

Voraussetzungen und Zugang zur Prüfung

  • Abgeschlossene Ausbildung / Studium als Ergo- oder Physiotherapeut:in mit Anerkennung in Deutschland
  • Mindestens vier Jahre allgemeine Berufserfahrung
  • Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in der Handtherapie mit einem Umfang von 30 Wochenstunden bzw. entsprechend längere Berufserfahrung bei Teilzeitarbeit
  • Erfolgreiche Teilnahme an allen 12 Modulen der Weiterbildung zum “Handtherapeut:in DAHTH”. oder im Einzelfall entsprechender Äquivalenzen
  • Schriftlicher und vollständiger Antrag auf Zulassung zur Prüfung inklusive aller notwendigen Nachweise an die DAHTH  in zweifacher Ausführung. Bitte nur Kopien der Teilnahmebescheinigungen / OP-Hospitationen / sonstige Formulare einreichen. Keine Originale! Der Antrag muss mind. 8 Wochen vor Prüfungstermin vorliegen.

Welche Unterlagen müssen eingereicht werden?

  • Antrag auf Zulassung zur Abschlussprüfung (Download Formular)
  • Kopie der Urkunde zur staatlichen Anerkennung (Berufsurkunde)
  • Kopie der Bestätigung des Arbeitgebers über die allgemeine Berufserfahrung (Download Formular Berufserfahrung)
  • Nachweis der mindestens zweijährigen, handspezifischen Berufserfahrung (Formular, Bestätigung durch den medizinischen Leiter einer handchirurgischen Klinik oder handtherapeutischen Schwerpunktpraxis / Einrichtung)
  • Nachweis aller absolvierten Module über die Kopie der Teilnahmebescheinigung
  • Pro Modul, für das eine Äquivalenz in Anspruch genommen wird, muss der Nachweis erbrachte und  ein separates Formular ausgefüllt werden

Alle Unterlagen müssen in zweifacher Ausführung eingereicht werden an

Therapiezentrum Avenius

Untere Hauptstraße 4 – 6

68766 Hockenheim

Prüfungsablauf

Die Weiterbildung “Handtherapeut:in DAHTH” wird mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung durch den Prüfungsausschuss abgeschlossen. Dieser setzt sich aus einem/einer anerkannten Handchirurg:in der DGH und einem/einer handtherapeutisch erfahrenen und qualifizierten Therapeut:in zusammen. Über die korrekte Anwendung der Prüfungsordnung, einschließlich der Durchführung der Prüfung selbst, wacht ein/e Vertreter:in der Prüfungskommission, der/die als Beisitzer:in während der gesamten Prüfung anwesend ist. Die gesamte Prüfung wird schriftlich von einem/einer Protokollführer:in festgehalten. Die gestellten Prüfungsfragen setzten sich aus den Inhalten aller zwölf Module zusammen.

Kosten für die Prüfung

Der Kostenbeitrag für die Prüfung beträgt ab dem 01. Mai 2022 für DAHTH-Mitglieder 300.- €, für Nichtmitglieder 450.- €. Diese Gebühr muss nach Erhalt der Rechnung innerhalb von 14 Tagen überwiesen werden. Im Anschluss daran erfolgt die Bestätigung des Prüfungszugangs.

Aktuelle Prüfer:innen

Derzeit prüft ein erfahrenes Team aus einem/einer anerkannten Handchirurg:in der DGH und einem/einer erfahrenen Handtherapeut:in, dreimal im Jahr Absolventen der Weiterbildung “Handtherapeuten:in DAHTH”).

Aktuelle Prüfungsorte sind Hamburg, Bad Neustadt / Saale und München

Ärztliche Prüfer:innen
Prof. Dr. med. Kai Megerle

Prof. Dr. med. Kai Megerle

Dr. med. Gabriele Peterhof

Dr. med. Gabriele Peterhof

Prof. Dr. med. Marion Mühldorfer-Fodor

Prof. Dr. med. Marion Mühldorfer-Fodor

Therapeutische Prüfer:innen
Barbara Dopfer

Barbara Dopfer

Vera Beckmann-Fries

Vera Beckmann-Fries

Johanna Ismaier

Johanna Ismaier

Anerkennung als Schwerpunktpraxis bzw. Fachabteilung (SPP)

Verbindliche Hinweise zur Selbstauskunft

Die DAHTH hat dieses Konzept entwickelt, um Handverletzten und anderen an der Handrehabilitation Beteiligten (Hand‐ und Unfallchirurg, Reha-Berater, stationäre Einrichtungen) eine nachvollziehbare Orientierung hinsichtlich der Spezialisierung der Leistungserbringenden zu geben.

Erreicht die Einrichtung, nach Überprüfung der Unterlagen durch die DAHTH, mindestens 15 von 28 möglichen Punkten, so bekommt sie die Anerkennung und damit verbunden, neben der Urkunde, auch einen besonderen Status auf der Landkarte der Webseite und ist somit für jeden Therapeutensuchenden deutlich erkennbar.

Die Kriterien der DAHTH sind eindeutig und nach langen Beratungen in enger Kooperation mit der DGH verbindlich festgelegt worden und auch im Einzelfall nicht verhandelbar.

Antragstellende, die die Kriterien (noch) nicht erfüllen, haben einen klaren Leitfaden, mit dem Sie sich die Voraussetzungen in der Zukunft selbst erarbeiten können.

Den Rechtsweg schließt die DAHTH explizit aus.

  • Sollten wesentliche Qualitätselemente wegfallen (z.B. durch Weggang eines Handtherapeuten), so ist der Antragstellende verpflichtet, eine Meldung an die DAHTH zu machen. Eine Neubewertung hat stattzufinden, die im Falle größerer Änderungen erneut kostenpflichtig wird.
  • Das Anerkennungsverfahren ist kostenpflichtig. Die Erstprüfung kostet 100,- Euro inkl. Zertifikatsausstellung. Mit der Zahlung der Bearbeitungsgebühr wird der Antrag geprüft.
  • Nach‐ und Sonderprüfungen sind auf Antrag möglich, jedoch grundsätzlich kostenpflichtig. Die Höhe der Gebühr bemisst sich nach dem Aufwand und beträgt zwischen 50,- und 100,- Euro.
  • Für vom Antragstellenden gewünschte Vor‐Ort‐Überprüfungen kommen zusätzlich eventuelle Reise- und Übernachtungskosten hinzu.
  • Für nicht deutschsprachige Dokumente (außer, sie sind beglaubigt übersetzt) müssen die Übersetzungskosten vom Antragstellenden getragen werden.
  • Die DAHTH kann bei Bedarf jederzeit weitere Nachweise anfordern. Im Einzelfall kann sie auch angekündigte Vor‐Ort‐Überprüfungen durch vom Vorstand berufene Personen durchführen.
  • Jedwede wissentliche Täuschung zum Zwecke der vorteilhaften Selbstdarstellung wird mit einem Ruhen des Status Schwerpunktpraxis/Fachabteilung für die Zeit von zwei Jahren geahndet. In schweren Fällen kann ein dauerhafter Ausschluss aus dem Verfahren vom Vorstand der DAHTH beschlossen werden.

Für alle Nachweise gilt:

  • Alle Selbstaussagen müssen – falls verlangt – durch den Antragstellenden mit eindeutigen Dokumenten belegt werden.
  • Bei nicht eindeutigen Nachweisen werden die Berechnungen durch den Prüfenden entsprechend angepasst.
  • Belege dem Antrag als Datei anhängen.
  • Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Höhe der Punktzahl nicht veröffentlicht wird und somit keine Auf- oder Abwertung durch die erreichte Gesamtzahl stattfindet. Die Antragstellenden können hier viel Arbeit sparen, wenn sie sich auf das Notwendige begrenzen, Diskussionen um die Bewertung einzelner Nachweise können möglicherweise ebenfalls vermieden werden.

Hinweise zu den einzelnen Kriterien:

zu 1: Nachweis der durchgeführten handtherapeutischen Behandlungseinheiten pro Jahr

  • Prinzipiell ist eine aussagekräftige Dokumentation aus vorhandener Praxis‐Software oder Dokumentation des jeweiligen Abrechnungsunternehmens vorzulegen.
  • Falls dies nicht möglich ist, können Kopien aller Verordnungen handtherapeutischer Leistungen eines beliebigen Dreimonatszeitraums als Nachweis vorgelegt werden.
  • Zusätzlich sind alle Rezepte in einer Liste zu erfassen und eine eigene, übersichtliche Berechnung aller handtherapeutischen Behandlungen des betreffenden Quartals inkl. Hochrechnung auf das Gesamtjahr ist zu erstellen.
  • Bei allen Rezeptkopien ist der Datenschutz zu gewährleisten, also die Patientendaten zu anonymisieren (Name, Geburtsdatum, Anschrift, Versicherungsnummer).
  • In der Ergotherapie ist der Nachweis relativ einfach. Hier können alle motorisch‐funktionellen Behandlungen angerechnet werden, da diese Leistung dem orthopädisch‐traumatologischen Bereich vorbehalten ist. Diagnosen müssen hier nicht mit aufgeführt werden. Möchte ein ergotherapeutischer Antragstellender auch sensomotorisch‐perzeptive Behandlungen angerechnet haben, so muss die Dokumentation den Regeln der Physiotherapie entsprechen.
  • In der Physiotherapie müssen die Diagnosen erkennbar sein, da die physiotherapeutische Behandlung auch bei vielen anderen Behandlungsschwerpunkten verwendet wird.

Zu 2: Nachweis hergestellter Handschienen pro Jahr – Analog zu 1.

  • Aussagekräftige Dokumentation aus vorhandener Praxis‐Software oder Dokumentation des Abrechnungsunternehmens.
  • Falls dies nicht möglich ist, anonymisierte Kopien aller Verordnungen eines Quartals inkl. einer übersichtlichen Auflistung.

Zu 3: Zulassung Zertifikatspositionen Physiotherapie

  • Pro Zertifikatsposition jeweils nur für eine Person notwendig.
  • Zum Nachweis für die EAP ist die Kopie einer entsprechenden Zulassungsbestätigung dem Antrag beizulegen.

Zu 4: Anzahl erfolgreich absolvierter, abgeschlossener Module im Rahmen der Weiterbildung Handtherapeut:in DAHTH

  • Die Anrechnung von Modulen über unsere Äquivalenzregelungen:
  • A1 / A2 – ICF / EBP:
    • Akademische Ausbildung mit entsprechenden Inhalten, mindestens Bachelor
  • A3 – QM:
    • Akademische Ausbildung mit entsprechenden Inhalten, mindestens Bachelor
    • Workshop-Reihe 1 des IQH
  • Nachweis: Kopie des Hochschul-Abschlusszeugnisses oder Zertifikates
  • C1 – Schienenbau:
    • Der Kursteil I und II kann anerkannt werden, wenn in der Vergangenheit absolvierte Kurse jeweils mindestens 20 UE dauerten und die Referentenqualifikation vergleichbar war.
  • C3 – manuelle Therapie:
    • Physiotherapeut:in mit Zertifikat
    • Manualtherapeut:in Obere Extremität des DEFZ.
    • Nachweis früherer Kurse mit Schwerpunkt Handrehabilitation und gleichem oder höherem Zeitrahmen sowie vergleichbarer Referenzqualifikation.
  • B5 – Schmerz:
    • Kurse „Schmerzen verstehen“ der NOI- Gruppe,
    • Level 2b der Ausbildung zum „Manualtherapeut nach Maitland“

Zu 5: Anzahl spezifisch handtherapeutischer Fortbildungstage

  • Es geht hier um die Anzahl der handspezifisch ausgerichteten Fortbildungstage in den letzten 24 Monaten aller Mitarbeiter:innen. Hier ist nicht zwingend notwendig, dass die Kurse Module in der Weiterbildung Handtherapeut:in DAHTH sind. Jedoch werden hier die DAHTH-Module der letzten beiden Jahre unabhängig von Punkt 4 noch einmal angerechnet.
  • Fortbildungen mit handspezifischer Ausrichtung von weniger als einem Tag, werden mit halbem Stundenwert zu den ganzen Tagen addiert.
  • Nachweis: Kursbestätigungen

Zu 6: Anzahl kooperierender Handchirurgen, Unfallchirurgen, Orthopäden, Rheumatologen

  • Je Arzt ist ein Einzelnachweis erforderlich.
  • Mindestens eine positive Beurteilung muss durch einen Handchirurgen erfolgen.
  • Die Gesamtsumme einer Beurteilung muss jeweils mindestens 12 von 20 erreichbaren Punkten ergeben.

Zu 7: Qualitätssicherungsmaßnahmen

  • Zu Qualitätszirkel: Akzeptierte Qualitätszirkel sind solche, die in geografischem und fachlichem Zusammenhang mit der täglichen Praxisarbeit stehen. Die Teilnahme an den Regionalgruppen der DAHTH wird als solche anerkannt. Ihr Regionalgruppenleiter:in wird die regelmäßige Teilnahme gerne bestätigen.
  • Zu QM‐System in Arbeit: Bestätigung einer qualifizierenden Einrichtung (z.B. IQH), aus der hervorgeht, dass sich ein QM‐System konkret in Entwicklung befindet. Eine Teilnahme an reinen Informationsveranstaltungen ist nicht ausreichend.
  • QMB in Praxis: mindestens 8‐tägige spezifische Weiterbildung eines Mitarbeitenden (Fortbildungsnachweis und spezifischer Arbeitsvertragszusatz des betreffenden Mitarbeitenden) oder ein vollständiges und aktives QM‐Handbuch (Bestätigung durch externe Stelle, z.B. Qualitätsauditor).
  • ISO 9001 oder vergleichbar:
    • Nachweis: Zertifikat der Prüf‐ bzw. Supervisionsstelle

Zu 8: aktive Unterstützung der Arbeit der DAHTH

  • Zur Anrechnung mit je einem Punkt (bis maximal 4 Punkte) kommen folgende Aktivitäten:
  • Vorstandsarbeit
  • Mitarbeit in den Gremien (z.B. AG Weiterbildung, AG Schienen, Zeitschrift etc.)
  • Mitarbeit Jahreskongress (z.B. Vorsitz, Vortrag, Ausstelleraquise etc.)
  • Mitarbeit anderer Kongresse (z.B. Standbetreuung, Organisation etc.)
  • Leitung einer aktiven Regionalgruppe
  • Lehrtätigkeit
  • Veröffentlichungen von Fachartikeln

Der Antrag und die entsprechenden Belege sowie Fragen sind zu senden an: schwerpunktpraxis@dahth.de

SPP - Erstantrag
Für die Bearbeitung des Formulars nutzen Sie bitte Ihren PC oder Laptop.



    Sind DAHTH-Handtherapeut:innen in Ihrer Einrichtung? (Die Namen und Mitgliedsnummern bitte untereinander auflisten)

    Die Anerkennung als Handtherapeutische Schwerpunktpraxis/Fachabteilung DAHTH hat eine begrenzte Gültigkeit und ist nach 5 Jahren selbstständig durch einen Antrag auf Rezertifizierung zu erneuern !!

























    Abschluss und Bezahlung

    Ihre Erstantragsanfrage für SPP steht kurz vor der Einreichung. Aktuell steht Ihnen eine bequeme Zahlungsoption für die Bearbeitungsgebühr zur Verfügung, einschließlich der Nutzung von PayPal. Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie die Gebühr sowohl per Banküberweisung auf das Konto des DAHTH als auch bequem über PayPal begleichen können. Die Bearbeitungsgebühr beträgt 100 €. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung, sollten Sie weitere Fragen haben oder Unterstützung bei der Zahlung benötigen. Vielen Dank für Ihr Vertrauen in unsere Dienstleistungen.

    Bankverbindung:

    IBAN:DE 82 1234 5678 0202 32
    BIC:HELADEF1

    Bitte geben Sie bei der Überweisung die E-Mail-Adresse an, die sie auch im Re-Zertifzizierungs-Antrag angegeben haben, damit wir ihre Zahlung eindeutig zuordnen können.




    * Pflichtfeld

    Der Antrag und die entsprechenden Belege sowie Fragen sind zu senden an: schwerpunktpraxis@dahth.de

    Rezertifizierung SPP

    Informationen

    Die Anerkennung als “Handtherapeutische Schwerpunktpraxis bzw. Fachabteilung DAHTH” hat eine begrenzte Gültigkeit und muss jeweils nach 5 Jahren durch eine Rezertifizierung verlängert werden.

    Voraussetzungen:

    • Es existiert eine gültige Anerkennung als “Handtherapeutische Schwerpunktpraxis bzw. Fachabteilung DAHTH”.
    • Mindestens ein Mitarbeiter der Einrichtung ist Mitglied der DAHTH, denn nur dieser kann den Antrag stellen.
    • Durchführung von mindestens 1.500 Behandlungen pro Jahr von Patienten mit Erkrankungen und Verletzungen der Hand sind Pflicht.
    • Angaben müssen, wenn dies angegeben ist, mit eindeutigen Dokumenten belegt werden. Sie sind als Dokument im Antrag hochzuladen.
    • Die Bearbeitungsgebühr von 50 € ist mit der Antragstellung zu begleichen.

    Erreicht die Einrichtung, nach Überprüfung der Unterlagen durch die DAHTH, mindestens 4 von 7 möglichen Punkten, so bekommt sie die erneute Anerkennung und damit verbunden, neben der neuen Urkunde, auch den Erhalt des besonderen Status auf der Landkarte der Webseite und ist somit weiterhin für jeden Therapeutensuchenden deutlich erkennbar.

    Den Rechtsweg schließt die DAHTH explizit aus.

    • Das Rezertifizierungsverfahren ist mit 50,- Euro kostenpflichtig. Mit der Zahlung der Bearbeitungsgebühr wird der Antrag geprüft.
    • Sollten wesentliche Qualitätselemente wegfallen (z.B. durch Weggang eines Handtherapeuten), so ist der Antragstellende verpflichtet, eine Meldung an die DAHTH zu machen. Eine Neubewertung hat stattzufinden, die im Falle größerer Änderungen erneut kostenpflichtig wird.
    • Nach‐ und Sonderprüfungen sind auf Antrag möglich, jedoch grundsätzlich kostenpflichtig. Die Höhe der Gebühr bemisst sich nach dem Aufwand und beträgt zwischen 50,- und 100,- Euro.

    Für vom Antragstellenden gewünschte Vor‐Ort‐Überprüfungen kommen zusätzlich eventuelle Reise- und Übernachtungskosten hinzu.

    Für nicht deutschsprachige Dokumente (außer, sie sind beglaubigt übersetzt) müssen die Übersetzungskosten vom Antragstellenden getragen werden.

    • Die DAHTH kann bei Bedarf jederzeit weitere Nachweise anfordern. Im Einzelfall kann sie auch angekündigte Vor‐Ort‐Überprüfungen durch vom Vorstand berufene Personen durchführen.
    • Jedwede wissentliche Täuschung zum Zwecke der vorteilhaften Selbstdarstellung wird mit einem Ruhen des Status Schwerpunktpraxis/Fachabteilung für die Zeit von zwei Jahren geahndet. In schweren Fällen kann ein dauerhafter Ausschluss aus dem Verfahren vom Vorstand der DAHTH beschlossen werden.

    Für alle Nachweise gilt:

    • Alle Selbstaussagen müssen – falls verlangt – durch den Antragstellenden mit eindeutigen Dokumenten belegt werden.
    • Bei nicht eindeutigen Nachweisen werden die Berechnungen durch den Prüfenden entsprechend angepasst.
    • Belege dem Antrag als Datei anhängen.

    Der Antrag und die entsprechenden Belege sowie Fragen sind zu senden an: schwerpunktpraxis@dahth.de

    SPP - Rezertifizierung
    Für die Bearbeitung des Formulars nutzen Sie bitte Ihren PC oder Laptop.

      Antrag auf Rezertifizierung als handtherapeutische Schwerpunktpraxis bzw. Fachabteilung für Handtherapie




      in der Praxis ist ein Mitglied der DAHTH tätig (Name / Mitgliedsnummer)

      *

      in der Praxis ist ein zertifizierter Handtherapeut:in tätig (Name / Prüfungsjahr)












      Die Gültigkeit der Rezertifizierung zur Handtherapeutische Schwerpunktpraxis bzw. Fachabteilung ist begrenzt und alle 5 Jahren zu erneuern. !!




      Möglichkeit zum Upload Ihrer Unterlagen






      Abschluss und Bezahlung

      Ihre Re-Zertifizierungsanfrage für SPP steht kurz vor der Einreichung.. Aktuell steht Ihnen eine bequeme Zahlungsoption für die Bearbeitungsgebühr zur Verfügung, einschließlich der Nutzung von PayPal. Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie die Gebühr sowohl per Banküberweisung auf das Konto des DAHTH als auch bequem über PayPal begleichen können. Die Bearbeitungsgebühr beträgt 50 €. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung, sollten Sie weitere Fragen haben oder Unterstützung bei der Zahlung benötigen. Vielen Dank für Ihr Vertrauen in unsere Dienstleistungen.

      Bankverbindung:

      IBAN:DE 82 1234 5678 0202 32
      BIC:HELADEF1

      Bitte geben Sie bei der Überweisung die E-Mail-Adresse an, die sie auch im Re-Zertifzizierungs-Antrag angegeben haben, damit wir ihre Zahlung eindeutig zuordnen können.




      * Pflichtfeld

      Der Antrag und die entsprechenden Belege sowie Fragen sind zu senden an: schwerpunktpraxis@dahth.de

      Häufig gestellte Fragen

      Was habe ich davon, mich handtherapeutische Schwerpunktpraxis / Fachabteilung nennen zu können?

      Eine klare Abgrenzung zu anderen Einrichtungen und Hervorheben der besonderen, qualitativ hochwertigen Spezialisierung. U.a. durch Änderung des Eintrags in unserer Landkarte.

      Ist die Zertifizierung / Rezertifizierung handtherapeutische Schwerpunktpraxis / Fachabteilung kostenpflichtig?

      Ja!  Pro Erstantrag fallen 100 €, für die Rezertifizierung 50 €, als Bearbeitungsgebühr an.

      Dies beinhaltet eine normale, aufwandsarme Überprüfung der eingereichten Unterlagen, die notwendigen Verwaltungsarbeiten bis hin zur Ausstellung einer aussagekräftigen Urkunde und Erfassung auf der Landkarte unserer Internetseite.

      Ich kann die geforderte Punktzahl im Antrag nicht erreichen, da meine Praxis dafür zu klein ist und ich als einzige/r Therapeut/-in Handpatienten behandle. Was nun?

      Die DAHTH unterstützt ihre Mitglieder in vielerlei Hinsicht. Die konkrete Arbeit vor Ort mit Patienten und Gesundheitspartnern kann sie allerdings nicht leisten.

      Die acht Kriterien des Antrags inkl. ihrer jeweils steigenden Leistungsbewertung können auch ein Leitfaden für die Entwicklung der handtherapeutischen Schwerpunktausrichtung sein. In praktisch allen Kriterien kann man nach unserer Ansicht Steigerungen erreichen.

      Ich erreiche die Mindestanzahl an Patientenbehandlungen noch nicht. Was kann ich tun?

      Empfehlungen:

      • Teilnahme an den regelmäßig stattfindenden Regionalgruppentreffen der DAHTH um dadurch den Austausch zwischen Ärzten und Kollegen zu stärken.
      • Gezielte OP-Hospitationen und fachlicher Austausch mit Handchirurgen und Ärzten vor Ort (Zuweiser).
      • Abschluss der Weiterbildung „Handtherapeut:in DAHTH“, da dies erfahrungsgemäß zu mehr Nachfrage führt.
      Was geschieht, wenn das DAHTH-Mitglied die zertifizierte Praxis verlässt?

      Mit dem Weggang des DAHTH-Mitglieds verliert die Praxis die Anerkennung als Schwerpunktpraxis (und damit den besonderen Eintrag in der Landkarte). Um diese wieder zu erlangen, muss erneut ein Antrag durch ein DAHTH-Mitglied gestellt werden.

       

      Sollten nach aufmerksamen Lesen der Website und der häufig gestellten Fragen noch Unklarheiten bestehen, wenden Sie sich bitte per Email an: info@dahth.de